ERP - Enterprise Ressource Planning

Unter ERP (Enterprise Resource Planning) wird eine weitreichende betriebswirtschaftliche Software zur Planung und Steuerung eines Unternehmens verstanden. ERP-Systeme bieten einen erweiterten Funktionsumfang, aufbauend auf den klassischen Produktionsplanungs- und Steuerungssystemen (PPS-Systeme), die wiederum aus dem MRP-II-Konzept entstammen. Mit Hilfe von ERP-Systemen wird eine ganzheitliche Betrachtung der Unternehmensprozesse im System unterstützt.

Kurzbeschreibung

Wichtige Module eines ERP-Systems sind:

  • Finanz- und Anlagenbuchhaltung
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Personalwirtschaft
  • Qualitätsmanagement
  • Instandhaltungsmanagement
  • Unternehmensplanung

ERP-II-Systeme sind eine Ausbaustufe der ERP-Systeme und verfügen zusätzlich über folgende Module, um möglichst alle Geschäftsprozesse abzudecken:

  • E-Commerce
  • E-Procurement
  • Supply Chain Management (SCM)
  • Customer Relationship Managment (CRM)

Anwendung

Zu den technischen Charakteristika von heutigen ERP-Systemen zählen Integration, Standardisierung, modulare Strukturen und Client-Server-Architektur.

Erfolgreiche Anbieter von ERP-Systemen sind SAP, Baan, Oracle, PeopleSoft, J.D. Edwards etc. Die ERP-Märkte gelten bislang als gesättigt. Jedoch werden noch Chancen in neuen Modulen und Themengebieten wie Customer Relationship Management (CRM), Supply Chain Management (SCM), E-Business etc gesehen.

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Das Regionale Innovationssytem Oberösterreich ist ein vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und vom Land Oberösterreich gefördertes Massnahmenprogramm.