Aufgrund des überzeugenden technischen Konzepts und der bereits bestehenden, langjährigen Zusammen-
arbeit mit ZF wurde TRICON Consulting mit der Implementierung der maßgeschneiderten RFID-Lösung beauftragt.
Ausgangssituation
ZF ist ein weltweit führender Automobilzulieferkonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik. An 119 Produktionsstandorten wurde 2007 mit insgesamt 57.500 Mitarbeitern ein Umsatz von 12,6 Mrd Euro erzielt. Am Standort ZF Getriebe GmbH in Saarbrücken werden 4-, 5- und 6-Gang Automatikgetriebe für PKW gefertigt.
Ziel
Zur Optimierung der Arbeitsprozesse in der Instandhaltung hat ZF am Standort Saarbrücken eine RFID-basierte Kennzeichnung für Elektromotoren der Produktions- und Förderanlagen eingeführt.
Umsetzung
Jeder Motor wird beim Eingang ins Ersatzteillager mit einem RFID-Transponder gekennzeichnet, auf dem die Stammdaten in elektronischer Form gespeichert werden. Dieses "elektronische Typenschild" bietet eine dauerhaft lesbare Gerätekennzeichnung auch unter rauen Umgebungsbedingungen. Gestanzte oder gedruckte Typenschilder waren dagegen in der Vergangenheit teilweise nicht lesbar, da sie mit Schmierstoffen verschmutzt, beschädigt oder korrodiert waren. Darüber hinaus werden nun Daten zur letzten Reparatur am RFID-Transponder hinterlegt, sodass sich das Instandhaltungspersonal im Feld mit einem Handheld auch ohne Verbindung zu einem Computer über den Zustand und die Historie des Motors informieren kann.
Ergebnis
In der ersten Ausbaustufe dient der Transponder ausschließlich zur eindeutigen Geräteidentifikation in der Instandhaltung. In bereits geplanten Erweiterungen wird die RFID-Technologie auch in der Materialwirtschaft und im Ersatzteilmanagement zur Anwendung kommen.
Arbeitsstunden
keine Angaben
Projektleitung
Jürgen Kusper (Tricon)
Unternehmen
Tricon, http://www.tricon-rfid.com, ZF Getriebe GmbH, http://www.zf.com
Kontakt
Jürgen Kusper
Bereich
Logistiktechnikanbieter
Themenfeld
Systeme & Tools


