Rund ein Viertel aller Schwerverkehr-Unfälle sind auf mangelhafte Ladungssicherung zurückzuführen. Selbst harmlose Gegenstände werden bei Anfahr- oder Bremsvorgängen sowie Kurvenfahrten zu lebensgefährlichen Geschossen. Durch die auftretenden Kräfte beim Bremsen oder in Kurven können sogar tonnenschwere Ladungen in Lkw ins Rutschen geraten, wenn sie mangelhaft oder gar nicht gesichert sind.

Der Bereich Weiterbildung für Berufskraftfahrer ist ein großes Thema beim ÖAMTC. Seit Anfang 2008 gilt für Buslenker die gesetzliche Berufskraftfahrer Aus- und Weiterbildung, ab 2009 auch für Lkw-Fahrer. Der ÖAMTC bietet diese Ausbildungsmodule an und nimmt damit eine europaweite Vorreiterrolle ein. Im Bereich Ladungssicherung setzt der ÖAMTC neue Standards und bietet maßgeschneiderte Lösungen und Trainings für die Transportwirtschaft an.

Der ÖAMTC (Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touring Club) hat derzeit über 1,65 Mio. Mitglieder. Damit ist der ÖAMTC einer der fünftgrößten Automobilclubs in Europa. Der Club ist als gemeinnütziger Verein organisiert. Er finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Einnahmen seiner Tochtergesellschaften und ist somit von staatlichen Subventionen unabhängig. Sieben einzelne Landesvereine geben dem Club die Stärke, seinen Mitgliedern auf regionaler Ebene besonders effektiv zu helfen. Insgesamt beschäftigt der ÖAMTC 3.038 MitarbeiterInnen in Österreich.

Ing. Konrad Rainer, Ladungssicherungspezialist des ÖAMTC, referiert im Rahmen des Best Practice Forums am 23. Februar 2010 über das brandaktuelle Thema Ladungssicherung im Praxiseinsatz. Die Tätigkeitsbereiche eines Berufskraftfahrers haben sich in den letzten Jahren wesentlich verändert. Speziell im Bereich der Ladungssicherung hat sich viel getan. Bestes Beispiel ist die, im KFG §101, vorgeschriebene und genau definierte Ladungssicherung. Jeder der Waren transportiert, hat von der ersten Minute an das Problem, die Ladung so zu sichern, dass Schäden an ihr oder der Umwelt vermieden werden. Rainer spricht über die häufigsten Irrtümer in Sachen Ladungssicherung und die grundlegenden Methoden sowie die einschlägigen Bestimmungen (Verantwortung, rechtliche Lage, Versicherung etc.). Er geht auf das betriebliche Ladungssicherungsmanagement ein und illustriert anhand von Fallbeispielen was richtig bzw. falsch gemacht werden kann. Weiters werden die Teilnehmer auch über die aktuellen Entwicklungen und Initiativen im Bereich Ladungssicherung informiert.

Di, 20.04.2010
18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Wo findet die Veranstaltung statt:
Management Center Innsbruck, Universitätsstraße 15, 6020 Innsbruck (Parkmöglichkeiten in der Citygarage - unter MCI Gebäude)
Die Teilnahmegebühren betragen für: EUR  40,- für Mitglieder des VNL
EUR  70,- für Nicht-Mitglieder
EUR  20,- für Studierende
(als Verein verrechnen wir keine USt)

Anmeldebedingungen:
Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine schriftliche Anmeldebestätigung. Sie können die Anmeldung bis 22. Feb. 2010 kostenfrei stornieren. Danach bzw. bei Nichterscheinen des Teilnehmers verrechnen wir die volle Teilnahmegebühr. Eine Vertretung des angemeldeten Teilnehmers ist selbstverständlich möglich. Die Rechnungslegung erfolgt nach der Veranstaltung.

Programm

Bis 18:00 Uhr Individuelle Anreise
zum Managementcenter Innsbruck, Universitätsstraße 15, 6020 Innsbruck (Parkmöglichkeiten in der Citygarage - unter MCI Gebäude)
18:00 - 18:10 Uhr Begrüßung und Vorstellung der Aktivitäten 2010 des VNL
Mag. (FH) Philipp Wessiak, Obmann der Region West des
Vereins Netzwerk Logistik (VNL)
18:10 - 18:15 Uhr Begrüßung
Prof.(FH) Dipl.-Kfm. Bernd Kirschner, MCI
18:15 - 20:00 Uhr Ladegutsicherung im Praxiseinsatz
Ing. Konrad Rainer, Ladungssicherungsspezialist des ÖAMTC
ab 20:00 Uhr Gesellschaftlicher Ausklang

 

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Die Veranstaltungsreihe "VNL Best Practice Forum Tirol" ist eine Kooperation zwischen der VNL Regionalgruppe WEST und dem Management Center Innsbruck.

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