Ressourceneffizienz in der Technischen Logistik
Die Logistik ist nicht nur Wettbewerbsfaktor für die Unternehmen sondern zunehmend auch <//strong>Wirtschaftsfaktor<//strong>. Allein in Deutschland betrug der Logistikumsatz 2010 ca. 215 Mrd. Euro (BVL).
Entsprechend ist der Anteil an Logistikanlagen wie Transport-, Kommissionier-, oder Sortiersystemen in den Logistiknetzen innerhalb der letzten Jahre europaweit erheblich gestiegen. Durch die immer stärker wahrnehmbaren Klimaveränderungen und spürbaren Ressourcenverknappungen ist der allgemeine gesellschaftliche Trend zu höherem Umweltbewusstsein auch in der Logistik vernehmbar. Das erfordert von den Herstellern und Betreibern dieser Anlagen nachhaltige Maßnahmen und einen verantwortlichen Umgang mit den Ressourcen.
Die Verantwortung wird verstärkt wahrgenommen und die Ressourceneffizienz logistischer Anlagen ist in den Fokus der Verantwortlichen gerückt. Nicht nur in der externen Logistik sondern im zunehmenden Maße auch in der Intralogistik werden die Potenziale zur Ressourceneinsparung gesucht. Diese liegen nicht nur auf der Geräteebene im Maschinenbau und der Elektrotechnik, sondern auch in der Projektierung, im Betrieb und in der Steuerung der Anlagen. Aus dieser Vielzahl von Möglichkeiten ergeben sich oft Verunsicherungen bei den Akteuren, welche Maßnahme mit welchem Aufwand welchen Nutzen ergibt. Auch die Hersteller haben sich bisher zu wenig um diese Frage gekümmert, um heute ihren Kunden, ob Endkunde oder Systemintegrator, schon punktgenau Auskünfte und Ratschläge zum effizienten Einsatz logistischer Anlagen geben zu können. Hier setzt die "Logistikwerkstatt Graz 2012" an. Internationale Experten aus Industrie und Wissenschaft präsentieren ihre aktuellen Erkenntnisse und Erfahrungen und diskutieren mit den Teilnehmern den Stand der Technik, laufende Forschungen und Entwicklungen, sowie erkennbare Trends.
Hier finden Sie das Programm zum Download.
Die Veranstaltung findet in der "Alten Technik" der TU Graz statt. Die wissenschaftliche Leitung und inhaltliche wie fachliche Organisation liegt beim Institut für Technische Logistik (ITL), Veranstalter ist der Verein Netzwerk Logistik (VNL).
Die Veranstaltungen der "Logistikwerkstatt Graz" richten ihren Fokus auf die Planung, Technik und den Betrieb der Anlagen und Systeme in der Logistik. Die 1. Veranstaltung widmet sich der "Ressourceneffizienz in der Technischen Logistik". Sie wendet sich an Manager, Technische Leiter und Systementwickler sowie an Wissenschaftler der technischen und betriebswirtschaftlichen Disziplinen. Es wird einen Wissenschaftstag (Donnerstag, 21.6.2012) und einen Industrietag (Freitag, 22.6.2012) geben. Nach den Vorträgen sind Duskussionsmöglichkeiten vorgesehen. Im Rahmen eines Ausflugs mit gemeinsamem Abendessen in das Weinland können darüber hinaus in geselliger Runde neue Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht werden.
Ziel der Veranstaltung ist es, durch die Vorstellung und Diskussion verschiedener Ansätze unterschiedlicher Bereiche der inner- und außerbetrieblichen Logistik aus Industrie und Wissenschaft einen breiten Erfahrungsaustausch zu ermöglichen und Anregungen für die eigene Vorgehensweise zu finden.
Es ist gelungen einen internationalen Kreis hochkarätiger Wissenschaftler nach Graz zu holen:
- Univ.-Prof. Uwe Clausen (Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Institut für Transportlogistik), GER
- Univ.-Prof. Michael ten Hompel (Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik, Lehrstuhl für Förder- und Lagerwesen, EffizienzCluster LogistikRuhr ), GER
- Prof. Russel D. Meller (Hefley Professor of Logistics and Entrepreneurship, College of Engineering, University of Arkansas), USA
- Univ.-Prof. Karl-Heinz Wehking (Institut für Fördertechnik, Universität Stuttgart), GER
- Univ.-Prof. Dr. Helmut Zsifkovits (Industrielogistik, Montanuniversität Leoben), AUT
- DI Hans-Christian Graf (Logistikum LTC)
Namhafte Unternehmen der Logistikbranche werden Ihre Maßnahmen zur höheren Ressourceneffizienz und Beispiele praktischer Umsetzungen mit ihren Kunden vorstellen.
- Knapp
- SSI Schäfer
- YLog
- GRAZ Holding
- Böhler
- voestalpine




