Aufschwung und Rückgang der Wirtschaft lösen einander immer schneller ab. Die Frage ist, wie sich Klein- und Mittelbetriebe für die kommenden Marktanforderungen rüsten und ihre Konkurrenzfähigkeit langfristig sichern können.
Logistische Ansätze, Methoden und Werkzeuge werden dazu viel zu wenig genutzt. Die steigenden Anforderungen der Kunden können nur selten optimal erfüllt werden. Neue Gewinnpotentiale durch Kundenzufriedenheit, Einsparungen durch bessere Abläufe oder gestaltete Lieferantenbeziehungen werden oft fahrlässig liegengelassen.
Logistik im Unternehmensfundament
Das Mittelstandsforum zeigte auf, inwieweit die Logistik Baustein des Unternehmensfundaments sein soll, wie Gewinne rascher realisiert werden können und wo strategische Potentiale im Management eines schlanken, durchgehenden Material- und Informationsflusses liegen.
Denn in nur rund 2 % der Durchlaufzeit findet Wertschöpfung statt, Liegezeit ist Verschwendung. Logistik bringt das Material zwischen den Wertschöpfungspunkten ins Fließen, schafft optimale Informationsströme und ist Zukunftssicherung ohne Verzicht.
Die Konzentration auf überschaubare Wertströme zeigt rasch realisierbare, nachvollziehbare Verbesserungen auf. Neben hart messbaren Zielen (Durchlaufzeitverkürzung, gebundenes Kapital senken, Bestandsreduktion, optimierter Produktfluss etc.) geht es um die Menschen, die den Sinn und persönlichen Nutzen eines Veränderungsprogramm erkennen müssen und können.
Zielgruppe
- Geschäftsführer, Betriebsleiter
- Verantwortliche für Einkauf, Produktion, Vertrieb, Logistik
Das Programm steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.
Themen
- Wofür wird eigentlich Geld verschwendet?
- Nachvollziehbare Verbesserungen nach einer Wertstromanalyse
- Prozessmanagement für funktionierende Abläufe
- Wie kommt es in Unternehmen zur Überzeugung, dass Unternehmen nachhaltig von moderner Logistik profitieren?
- Was ist Chefsache (Sache eines Betriebsleiters), welche Verantwortungen könnte ein Logistiker übernehmen, um den Chef für strategische Themen freizuspielen?
Referenten
- Willi Pranzl (WEBER Hydraulik)
- Günther Pressler (Salvagnini Maschinenbau)
- Gerhard Koschka (COLOP Stempelerzeugung Skopek)
- Wolfgang Ortner (FH OÖ-Campus Steyr)
- Werner Bramhas (Anger Maschinen)
In der CHEFINFO gab es schon ein Interview mit Günther Pressler, Willi Pranzl, Franz Staberhofer und Klaus Venus, das Sie hier nachlesen können.





















