Planzeiten werden in vielen Unternehmen nur ungenau oder oft gar nicht ermittelt. Die Verluste, die dadurch entstehen, reichen von erhöhten Kosten für zusätzliche und dringende Fremdvergaben über mangelnde Kapazitätsnutzung, schlechter Liefertreue, unnötig langen Lieferzeiten bis hin zu entgangenen Deckungsbeiträgen.

Planzeiten sind in jeder Betriebsorganisation ganz wesentliche Daten:
Mit deren Hilfe wird der Kapazitätsbedarf ermittelt, terminiert, Plankosten erhoben und manchmal dienen sie auch zur Leistungslohnermittlung. Alles wesentliche Funktionen, die auf einen sehr sorgsamen Umgang mit der Ermittlung der Planzeiten schließen lassen.

Wie sieht es in der betrieblichen Praxis aus? Werden die Zeiten sorgsam ermittelt?
Mitnichten! Einzelne Aussagen von Unternehmern lassen da ganz anderes befürchten. "Wenn ich so kalkuliere, wie ich es sollte, bekomme ich keine Aufträge", war da einmal zu hören. Und: "Die Preise habe ich sowieso im Gefühl!"

Nun mögen das vielleicht sogar Einzelaussagen bleiben, eines kann festgestellt werden: Je kleiner das Unternehmen und je höher der Kundenbezug bei den Aufträgen ist, desto weniger genau sind die Planzeiten. Aber dabei hätten gerade diese Unternehmen genaue Planzeiten für ihre Planungen sehr nötig.

Themen beim Best Practice Forum:
Bei dieser Veranstaltung gaben die Referenten Dr. Norbert Obermayr, Certified Management Consultant und Volker Künzel, Koordinator Arbeitsvorbereitung der Niles-Simmons Industrieanlagen GmbH Antworten auf diese und weitere Fragen:

  • Was sind Planzeiten und wovon hängen sie ab?
  • Wie werden Planzeiten richtig verwendet?
  • Wie hängt die Betriebsorganisation mit der Planzeit zusammen?
  • Welche Qualität müssen Planzahlen aufweisen?
  • Welchen Einfluss haben Planzahlen auf betriebliche Kennzahlen?
  • Was sind die wirklichen Aufgaben eines Planers?
  • ...

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