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12
Oct
2021

Der Österreichische Logistik-Preis 2021


Die heurigen Finalisten Saubermacher und Wien Energie mit Kellner & Kunz und der Sieger Coca Cola HBC Austria wurden im Rahmen der Abendgala des Österreichischen Logistik-Tages im Palais Kaufmännischer Verein geehrt. Bevor der Juryvorsitzende Veit Kohnhauser den Sieger verkündete, wurden die drei Projekte der Finalisten in einem kurzen Video vorgestellt.

Diese Videos finden Sie im Link unten sowie auf unserem YouTube Kanal "VNL Content", wo auch die Videos der Finalisten der letzen Jahre zu sehen sind.

Der Sieger 2021 Coca Cola HBC Austria

Über 600 Millionen Liter an abgefüllten Getränken verlassen pro Jahr den Produktions- und Logistikstandort Edelstal zu rund 60.000 Kunden in Handel und Gastronomie. Dies entspricht rund 40.000 LKW-Fahrten. Mit dem Titel "Automated Yard Management" hat Coca Cola HBC Austria eine end-to-end optimierte Lösung von der zeitgerechten Anlieferung von Rohmaterialien für die Produktion bis hin zur Sicherstellung der pünktlichen Abfahrt des Getränke-LKW realisiert.

Dabei werden auch das bereits etablierte automated Warehouse System und die selbstfahrenden Laser Guided Vehicles integriert. Es ist vor allem die Kombination modernster Technologien, die einen hocheffizienten End-to-End-Gesamtprozess ausmacht. Damit konnte die Verweildauer der LKW im Werk auf die Zielgröße von 90 Minuten halbiert und eine Steigerung des Durchsatzvolumens erzielt werden.

Projekttitel: Automated Yard Management


Finalist Wien Energie mit Kellner & Kunz

Die Warenausgabe von indirektem Material im zentralen Lager stellte in der täglichen Praxis einen maßgeblichen Engpass dar. Um die internen logistischen Abläufe effizienter und sicherer zu gestalten, wurde die Versorgung des indirekten Verbrauchsmaterials aus den Lägern gezogen und in kontrollierter Selbstbedienung über Ausgabeautomaten 24/7 möglich gemacht. Die Versorgung des Schüttguts sollte direkt an den Arbeitsplatz verlagert werden. Die Funktionalität ist aufgrund der Kombination mehrerer Faktoren besonders innovativ und hat das C-Teile-Management in der gesamten Versorgungskette revolutioniert: Der Behälter übermittelt seinen Füllstand über Narrowband IoT im 5G-Netz an das ERP-System von Kellner & Kunz und wird dort verarbeitet. Für Wien Energie konnte damit der vorgehaltene Bestand im Zentrallager eliminiert und die Versorgungssicherheit durch die automatische Bestellauslösung erhöht werden.

Projekttitel: Digitale Transformation des Beschaffungs- und Versorgungsprozesses von indirekten C-Teilen


Finalist Saubermacher Dienstleistungs AG

Um den hohen Aufwand und die Fehleranfälligkeit papierintensiver Prozessschritte zu eliminieren, wurde eine App mit Anpassungen im ERP System zum standardisierten Prozess für rund 400 Mitarbeiter entwickelt. Über den neuen digitalen Auftragsabwicklungsprozess werden ca. 600.000 Aufträge pro Jahr durchgeführt. Die Besonderheit der App-Entwicklung liegt in der agilen Methode in Scrum und im kontinuierlichen Involvieren der Mitarbeiter in den Zielprozess involviert, der nach ca. 6 Monaten in ganz Österreich nachhaltig etabliert werden konnte. Eine schnellere Reaktionszeit und ein qualitativeres Service wurden durch den neuen Ablauf möglich. Der Fokus der weiteren Verbesserungen liegt immer auf dem End-to-End Prozess entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Projekttitel: MOM 2.0 Mobiles Ordermanagement

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