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20
Jul
2021

Paketflut mit ökologieschonender Logistik bewältigen


DI Peter Umundum der Österreichischen Post AG sprach in seinem Vortrag am 15. Juli darüber, wie smarte Logistik-Konzepte zur Chance für Regionen werden. Einen wissenschaftlichen Blick auf das State-of-the-Art von Technologie-Lösungen im Hub und der letzten Meile erhielten die Teilnehmer*innen der Veranstaltung "Best Practice Company" von Christian Landschützer und Martin Knödl (beide TU Graz). Aufschlussreich war auch der Vortrag von Uwe Trattnig (FH JOANNEUM) über Elektomobilität und Wasserstoff zum Thema Nachhaltigkeit in der Logistik.

Paketflut mit ökologieschonender Logistik bewältigen

Paketflut mit ökologieschonender Logistik bewältigen

Bei der Best Practice Veranstaltung des Verein Netzwerk Logistik im größten Paket-Logistikzentrum der Österreichischen Post (Kalsdorf bei Graz) hat Peter Umundum, Post-Vorstand für Paket & Logistik, angesichts folgender Herausforderungen beeindruckende Maßnahmen auf den Tisch gelegt.

Graz ist in punkto Emissions- und Feinstaubbelastung am Limit. Der E-Commerce-Boom mit seinen zahlreichen Lieferungen darf nicht zu einem weiteren Problem werden. "Vielmehr muss die Zustelllogistik Teil der Lösung sein", so der Post-Vorstand.

"Vielmehr muss die Zustelllogistik Teil der Lösung sein"

Die Vortragenden der Österreichischen Post, Technischen Universität Graz und FH JOANNEUM zeigten den rund 50 Praktiker*innen auf, wie es Städten und Regionen mit smarten, intelligenten, technischen und ausgereiften nachhaltigen Lösungen möglich ist, den wachsenden Anforderungen an die Logistik aber auch der Umwelt gerecht zu werden.

Der Beitrag moderner Fahrzeugtechnologien bei der Post

So werden bereits seit 2011 alle Brief- und Paketsendungen CO2-neutral zugestellt. Möglich wird dies durch die Nutzung ausgereifter Technologien, die in Logistikketten Anwendung finden. Herr Peter Umundum führt dies weiter aus: "Die Post ist nicht nur das führende Transport- und Logistikunternehmen des Landes, sondern seit vielen Jahren auch internationale Vorreiterin in Sachen grüner Logistik. Der Nachhaltigkeitsgedanke ist zentral in unserer Unternehmensstrategie verankert, unser gesamtes Handeln wird davon bestimmt. Deshalb stellen wir auch schon seit zehn Jahren CO2-neutral zu und werden bis 2030 sogar alle Sendungen komplett CO2-frei zustellen."

Uwe Trattnig (FH JOANNEUM), Peter Umundum (Österreichische Post AG), Christian Steindl (Cargo Center Graz), Christian Landschützer und Martin Knödl (beide TU Graz) diskutieren zum Thema "Was muss Logistik morgen können und was müssen wir dafür tun?"

"Nachhaltige Energie- und Antriebstechnologien sind auf dem Vormarsch und haben bereits heute einen hohen Perfektionsgrad erreicht. Akkumulatorbetriebene Elektrofahrzeuge eignen sich aufgrund des hohen Technologiereife- und Energieeffizienzgrades besonders für den regionalen Zustellverkehr. Nachhaltig erzeugter Wasserstoff und Brennstoffzellen sind technologisch zwar in der Gesamtenergieeffizienz deutlich geringer ausgeprägt als vergleichbare Batterieelektrofahrzeuge, haben aber durchaus eine große Bedeutung für Überlandtransporte, bei denen lange Strecken zurückgelegt werden müssen.", verdeutlicht Uwe Trattnig von der FH JOANNEUM.

Das leistet das innovativste Post-Paketlogistikzentrum Europas

Die Teilnehmer*innen durften die Logistik der Paketflut in der Praxis verfolgen

Die Herausforderungen und Anforderungen zeigen sich nicht nur bei der Last Mile vom Lager zum Kunden, sondern bereits im Lager. Bevor die Pakete auf die Straße kommen, laufen Sortierprozesse in Höchstgeschwindigkeit ab. Ort des Geschehens ist u.a. das Verteilzentrum Kalsdorf, das bis zu 130.000 Pakete täglich bewältigen kann und von den Teilnehmer*innen der Veranstaltung besichtigt wurde. Das automatische Paketentladungssystem "Rapid Unloader", das von der Österreichischen Post gemeinsam mit der Firma PHS entwickelt wurde, fand dabei bei den Teilnehmer*innen hohen Anklang.

Post Logistikzentrum Steiermark, Kalsdorf:

  • 130.000 Pakete täglich
  • Mit 2 km die längste Förderanlage
  • Größter Sorter Österreichs
  • 2,7 m/s Geschwindigkeit
  • Verteilung auf 260 Sortierziele

Die Österreichische Post AG ist mit einem Jahresumsatz von fast 2,2 Mrd. Euro und mit mehr als 21.000 Mitarbeiter*innen die landesweit führende Logistik- und Postdienstleisterin. Einer der Hauptgeschäftsbereiche des Unternehmens ist die Beförderung von Briefen, Werbesendungen, Printmedien und Paketen. Das Filialnetz der Österreichischen Post zählt zu den größten Privatkund*innennetzen des Landes und bietet seinen Kund*innen in ganz Österreich mit rund 1.800 Geschäftsstellen Produkte und Services in den Bereichen Post, Bankdienstleistungen, Energie und Telekommunikation.

Franz Leitner und Peter Umundum (beide Österreichische Post AG) überreichten Martin Tschandl (FH JOANNEUM und VNL Regionalobmann Süd) und Christian Landschützer (TU Graz und Mitglied VNL Regionalvorstand Süd) eine persönliche VNL-Best Practice Marke.

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