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EDI - Electronic Data Interchange

Electronic Data Interchange (EDI) ist der vollautomatische elektronische Datenaustausch zwischen mindestens zwei Unternehmen von Aufträgen, Rechnungen oder Lagerbeständen durch etwa den Einsatz der Sprache XML. Es steht dabei die Integration der betrieblichen Funktionen im Vordergrund und nicht der Einsatz von Planungsalgorithmen.


EDI dient seiner Grundidee nach der schnellen elektronischen Übertragung und Rationalisierung von Prozessen (zum Beispiel eine Bestellung). Da manuelle Arbeitsschritte entfallen, werden so menschliche Fehler vermieden. Der Großteil unternehmerischer Daten wird weltweit bereits mittels EDI ausgetauscht.

EDI wurde vermutlich in den 1960er Jahren in den USA zum ersten Mal mittels Telefon- und Telexleitungen angewendet. Mittels VAN-Netzwerke (Value Added Networks = privatwirtschaftlich betriebene Netzwerke) konnten Daten dann von einem Anschluss über das Netz an alle anderen Anschlüsse verbreitet werden. Der erste Nachrichtenstandard war ANSI X.12 (USA), danach folgte UN/EDIFACT (Vereinte Nationen) und heute ist das Internet der verbreitete Standard.


Merkmale & Vorraussetzungen

Zur Realisierung eines EDI-Projektes sind folgende Punkte erforderlich:

  • ein Projektmanagement
  • Vereinbarung bezüglich Struktur und Semantik der Nachricht
  • Transport und Verarbeitung von Nachrichten

Einige Standards sind UN/EDIFACT, ANSI X.12, VDA, EANCOM, ODETTE, GALIA, ebXML und XBRL. Um Daten vom Sender zum Empfänger zu leiten werden Übertragungsprotokolle wie zum Beispiel SMTP eingesetzt. Anbieter von EDI-Technologien sind unter anderem MLC, Integratio, ATOS, Harbinger und Seeburger.






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