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Inventur

Die Inventur ist die physische Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem Unternehmen.


Die Aufgabe einer Inventur ist es, zu einem bestimmten Zeitpunkt im Unternehmen alle Vermögenswerte und Schulden zu untersuchen, bewerten und festzulegen. Das Ergebnis der Inventur spiegelt sich im Inventar wider. Laut HGB ist jeder Kaufmann verpflichtet zu Ende eines Geschäftsjahres ein Inventar aufzustellen. Zur Durch-
führung der Inventur können folgende Verfahren zur Anwendung kommen:

 

StichtagsinventurDie Inventur wird jedes Geschäftsjahr an einem fix vorgegebenen Tag (Bilanzstichtag) oder Zeitraum durchgeführt.
StichprobeninventurBei dieser Variante erfolgt eine ausgewählte Teilzählung anhand statistischer Methoden.
permanente InventurDie Basis für die Bestandsbewertung ist die Lagerbuchführung. Ein physisches Erheben des Bestandes erfolgt mindestens einmal pro Jahr. Danach werden die Bestände mittels der Lagerbuchführung fortgeschrieben.
verlegte InventurBei dieser Art der vor- oder nachgelagerten Inventur kann die Erhebung 3 Monate davor oder 2 Monate nach dem Bilanzstichtag erfolgen. Vorraussetzung dafür ist ein entsprechendes Vor- bzw. Rückrechnungsprogramm.

 

Die Art des jeweils angewandeten Verfahrens legt jedes Unternehmen für sich selbst fest.






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