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Konsolidierung

Der Begriff Konsolidierung steht für das Zusammenführen und Bündeln von logistischen Einheiten zu größeren Losen, um Synergieeffekte nutzen zu können.


Die Möglichkeit zur Konsolidierung von Gütern bietet sich etwa in der Produktion, bei der Kommissionierung, vor allem aber im Transportwesen. Ein steigender Konsolidierungsgrad lässt die Transport- und Handlingkosten zwar sinken, die Kosten für Lagerung und Umschlag steigen hingegen tendenziell leicht. Man kann grundsätzlich zwischen einer zeitlichen sowie einer räumlichen Konsolidierung unterscheiden.

Bei der zeitlichen Konsolidierung versucht man durch das Hinauszögern von Sendungen oder das Sammeln von Lieferungen größere Warenmengen zu bündeln. Ziel dabei ist die bessere Auslastung von Transportkapazitäten sowie das Erreichen von bestimmten Losgrößen für die Weiterbearbeitung. Die räumliche Konsolidierung konzentriert sich eher auf das Zusammenführen von Warenströmen. Dabei werden Güter mit unterschiedlicher Quelle (Ursprung) und Senke (Ziel) zu einheitlichen Verkehrsströmen auf einer bestimmten Strecke zusammengefasst. Dabei liegt die Streckenführung dieses einheitlichen Verkehrsstroms nicht auf der kürzesten Quelle-Senke-Verbindung jedes einzelnen beteiligten Verkehrsstroms. Es kommt dabei in der Regel für die einzelnen Quelle-Senke-Transporte zu Abweichungen von der kürzesten Strecke.






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