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Logistik

Logistik bedeutet, dass die "richtige" Ware, in der "richtigen" Menge, der "richtigen" Qualität, zum "richtigen" Zeitpunkt, am "richtigen" Ort zu den "richtigen" und optimalen Kosten zur Verfügung steht. Diese Punkte werden auch als die sogenannten "6 R´s" bezeichnet. Oft wird auch der Begriff der "integrierten Materialwirtschaft" verwendet.


Der Begriff Logistik basiert auf zwei Wortstämmen. Zum einen auf dem griechischen "logos" bzw. "logicos" (rechnen, vernünftig) und zum anderen auf dem französischen "loger" (unterbringen, beherbergen) und "logis" (Quartier). Die funktionale Logistik umfasst die folgenden Bereiche:

  • Einkauf / Beschaffung / Disposition
  • Materialbevorratung
  • Produktion / Planung
  • Fertigwarenbevorratung
  • Versand / Distribution
  • Entsorgung

Sie ist demnach eine Querschnittsfunktion über das Entwickeln, Beschaffen, Vertreiben und Entsorgen. Daraus resultieren die Entwicklungslogistik, Beschaffungslogistik, Produktionslogistik, Distributionslogistik und Entsorgungslogistik. Das Umweltmanagement sollte als wichtiger Faktor im Logistikmanagement integriert werden.

Die Begriffe Supply Chain Management und Logistik werden oft synonym verwendet. Beide Themengebiete haben die Gestaltung der Prozesskette (Güter, Informationen, Werte) bei gleichzeitiger Effektivitätssteigerung (Kundennutzen) und Effizienzverbesserung (Kosten-Nutzen-Verhältnis) zum Ziel. Das Supply Chain Management bezieht im Gegensatz zur Logistik die Institution, das heißt alle am Wertschöpfungsprozess beteiligten unternehmerischen Bereiche, bei allen Fragestellungen mit ein.

Aufgaben & Ziele

Aufgaben der Logistik sind die

  • Planung
  • Steuerung
  • Durchführung
  • Kontrolle

aller benötigten Ressourcen im Beschaffungs-, Produktions- und Distributionsbereiche.

Merkmale & Vorraussetzungen

  • Durchgängige Auftrags- und Materialplanungssysteme
  • Flussorientierung statt Funktionsorientierung 
  • Senkung der Kapitalbindungskosten
  • Verkürzung der Durchlaufzeiten
  • Behandlung von Teilen nach Prioritäten
  • Angepasste Produktionsstrategie
  • Erhöhung der Planungssicherheit durch kürzere Durchlaufzeiten
  • Zusammenführung der Lager- und Transportfunktionen
  • Gesamtheitlicher Denkansatz


Anwendung

Als Anwendungsbereiche der Logistik können unterschieden werden:

 

ObjekteGüter-, Personen- und Informationslogistik
InstitutionenUnternehmens-, Handels, Industrie- und Verkehrslogistik sowie spezielle Branchen
FunktionenBeschaffungs-, Produktions-, Distributions-, Redistributions- und Entsorgungslogistik

Merkmale der Beschaffungslogistik sind die Reduzierung der Zulieferer, Aufbau von Systemlieferanten, Reduktion der Fertigungstiefe, Just-In-Time-Belieferung.

Die Produktionslogistik hat die Planung der Produktionsprozesse, die Koordination des Materialeinsatzes, das Lagermanagement, den innerbetrieblichen Transport und Outsourcing-Projekte als Aufgabe.

Die Distributionslogistik kennzeichnet sich durch eine Transportorganisation, hohe Lieferzuverlässigkeit, kurze Distributionszeiten und Kostensenkung aus.






Veranstaltungen

Best Practice Company: Österr. Post AG, Logistikzentrum Steiermark, Kalsdorf
Logistik-Forum Wien, Konzernzentrale der Österreichischen Post AG
Logistik-Forum Graz, Raiffeisen Landesbank Raaba
Powerday Supply Chain Management, Voestalpine Gästehaus Linz
Powerday Transportmanagement, Stahlwelt Linz
Infoveranstaltung: Regionale Wertschöpfungsketten als Treiber von Sicherheit und Nachhaltigkeit, Design Center Linz
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