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Veredelungsverkehr

Der Begriff Veredelungsverkehr beschreibt ein zollrechtliches Verfahren, bei dem Produkte oder Rohstoffe aus einem Wirtschaftsraum exportiert werden, um in einem ausländischen Wirtschaftsraum veredelt (weiterbearbeitet/endgefertigt) zu werden. Nach diesem Prozess wird die Ware wieder in den ursprünglichen Wirtschaftsraum importiert.


Der Veredelungsverkehr wird unter speziellen zollrechtlichen Vorraussetzungen durchgeführt, wodurch bei der Wiedereinfuhr niedrigere oder gar keine Zollabgaben anfallen, als dem Wert für das exportierte Gut entsprechen würden.

Ein Beispiel für einen klassischen Veredelungsverkehr ist der Versand von Textilien und Geweben ins Ausland, zur Weiterverarbeitung zu fertiger Bekleidung. In diesem Fall geht das exportierte Material bei der Bearbeitung vollständig auf, und es entsteht ein neues Produkt.






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