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Bestandskosten

Die Bestandskosten messen die Kosten, die einem Unternehmen durch die Bestandshaltung entstehen. Je geringer die Bestände eines Unternehmens sind, desto geringer sind entsprechend auch die Bestandskosten.


Im Zusammenhang mit den Bestandskosten sollte auch immer auf Nebeneffekte durch die Standardverfahren der Kostenrechnung hingewiesen werden. Bei sinkenden Beständen steigt bei gleichen Fixkosten entsprechend der Lagerhaltungskostensatz, falls die Lagerkosten nicht beeinflusst werden können. Führungskräft in der Logistik stehen deshalb oftmals vor der Herausforderung, sinnvolle Maßnahmen wie Bestandssenkungen umsetzen zu wollen, denen jedoch betriebswirtschaftliche Kalkulationen widersprechen.

Die Bestandskosten sind das Produkt aus dem Bestandswert mit dem Lagerhaltungskostensatz. Der Lagerhaltungskostensatz wiederum wird aus dem Kostensatz errechnet, der für Betrieb und Instandhaltung der Lagerinfrastruktur (Abschreibung, Personalkosten, Instandhaltungskosten, etc.) in einer Periode anfällt. Dazu wird der kalkulatorische Zinssatz addiert, der für die Kapitalkosten des gebundenen Kapitals angesetzt wird. In der Praxis bewegt sich dieser Kapitalkostenzinssatz häufig um einen Wert zwischen 5 und 15 Prozent.

 

Formeln

Lagerhaltungskostensatz [%] = (Lagerkosten der Periode [€] x 100 / durchschnittlicher Lagerbestandswert [€])

                                                    + kalkulatorischer Zinssatz [%]

Bestandskosten [€] = Bestandswert x Lagerhaltungskostensatz






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