Intermodal4UpperAustria
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Durchführbarkeitsstudie im Rahmen der Logistikförderung des BMIMI
Der Straßengüterverkehr dominiert zwar den kontinentalen Gütertransport, verursacht durch Infrastrukturüberlastung, Lärm, Abgase und Unfälle jedoch erhebliche externe Kosten. Gleichzeitig verlangen externe Rahmenbedingungen, wie absehbar etwa größere demografische Veränderungen und der damit einhergehende Fahrermangel sowie steigende Anforderungen an die Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit von Transportketten, nach effizienten und marktfähigen Alternativen auf der Schiene.
Das Projekt „Intermodal4UpperAustria“ soll eine leistungsstarke, wettbewerbsfähige und nachhaltige Transportalternative für die oberösterreichische Industrie auf Basis von Intermodalen Transportlösungen schaffen. Ziel ist die Entwicklung eines Intermodalnetzwerks, das bestehende Transportströme optimal abdeckt. Ein kooperatives Organisationsmodell soll eine neutrale Buchungs- und Betreiberplattform ermöglichen, die Auslastung des Netzwerkes optimieren und damit das Risiko im System fair verteilen.
Folgende drei Hauptziele werden in dieser Durchführbarkeitsstudie verfolgt:
- Untersuchung der Bereitschaft der oberösterreichischen Industrie zur Nutzung intermodaler Lösungen
- Analyse der wesentlichen Transportströme von und nach Oberösterreich auf Basis von Echtdaten und Aufzeigen intermodaler Möglichkeiten und Lösungsansätze
- Entwicklung eines Geschäftsmodells für eine neutrale Buchungs- und Betreiberplattform
Diese Durchführbarkeitsstudie soll die Grundlage für einen darauffolgenden Umsetzungspiloten bilden. Beide Projekte fördern den Umstieg hin zum Kombinierten Verkehr und unterstützen damit die angestrebte Verkehrsverlagerung laut „Masterplan Güterverkehr 2030“.
Besonders hervorzuheben ist der Praxisbezug von „Intermodal4UpperAustria“. Es ist ausdrücklich nicht geplant und vorgesehen, dass dieses Projekt ein weiteres „Forschungspapier“ mit vielen Vorschlägen und wenig Konkretem bleibt. Vielmehr soll „Intermodal4UpperAustria“ in der Entwicklung eines tatsächlich funktionierenden Geschäftsmodells enden und damit der Anstoß zu einem großen Verlagerungsprozess der oberösterreichischen Industrie hin zum Kombinierten Verkehr sein.
Dieses Projekt wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) gefördert und im Rahmen des Programms Logistikförderung durch die Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft mbH (SCHIG mbH) abgewickelt.
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